Mittwoch, 2. Mai 2012

52 Games #13 Einsamkeit: ICO

Einsamkeit in Videospielen ist schon ein schweres Thema und ich hab auch lange überlegt.
Deswegen, und weil ich erst das letzte Thema nachgereicht hab, kommt dieser Post auch etwas spät.

Aber am Ende hab ich mich doch für ein Spiel entschieden. Und zwar Ico.
Quelle: Klick

Die Hauptfigur Ico selbst ist vielleicht nicht so einsam, immerhin hat er ja Gesellschaft von dem Mädchen Yorda, welches er aus einem Käfig befreit hat.
Die beiden können sich zwar nicht unterhalten, da sie verschiedene Sprachen sprechen, aber durch ihre Gestik können sie sich doch irgendwie verstehen.

Dafür hab ich mich selbst aber in diesem Spiel sehr einsam gefühlt.
Wärend man in anderen Spielen zu Beginn ein Tutorial durchläuft, der Weg durch die Level angezeigt wird und Hinweise zu Rätseln so leuchten, dass man sie nicht übersehen kann, passiert hier nichts.

Man fängt das Spiel an und es wird rein gar nichts angezeigt. Man muss hier alles selbst entdecken.
Kein Tutorial, kein Leuchten, man ist auf sich selbst gestellt.
Mal ganz abgesehen davon, dass ich das Spiel am liebsten alleine spiele.
Es gibt Spiele, die ich in Gesellschaft spielen kann, die man auch zusammen spielen kann, aber Ico ist eins, da bin ich lieber nur für mich.
Deswegen passt Ico so schön zum Thema Einsamkeit.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen